Körperlicher “Hungermodus”

Körperlicher “Hungermodus”

Wenn die Abnehmfortschritte bei einer normalen Diät bereits nach kurzer Zeit zum Stillstand führen, obwohl du eigentlich alles richtig gemacht hast, liegt das in der Regel an deinem Organismus. Dein Körper hat bestimmte Prozesse angestoßen und deine Fettverbrennung zum Stillstand gebracht.

Warum macht der Körper das?

Der Körper macht das nicht um dir das Leben unnötig schwer zu machen, es handelt sich dabei um eine Schutzfunktion.

Wenn der Körper zu schnell an Gewicht verliert, schaltet dein Organismus in den Überlebensmodus. Dieser Schutzmechanismus ist noch auf unsere Urvorfahren zurückzuführen. In dieser Zeit haben die Menschen nur Nahrung aus der Umgebung je nach Jahreszeit bekommen.

Unsere Gene sind nicht auf die verarbeiteten Nahrungsmittel aus dem Supermarkt eingestellt. Die Menschheit hat die überwiegende Zeit nur unverarbeitete Lebensmittel vom Bäumen oder Sträuchern gepflückt. Es wurden auch Tiere erlegt und verzehrt.

Damals mussten unsere Vorfahren wegen Nahrungsmittelknappheit auch teilweise mehrere Tage oder gar Wochen ohne Nahrung auskommen. Diese Programmierung ist noch immer Bestandteil unseres Körpers.

Wenn dein Körper nun keine Nahrung zugeführt bekommt, weiß er nicht, das du jederzeit wieder Nahrung zu dir nehmen kannst. Im Grunde will dein Körper dich nur vor einer Todesgefahr schützen und fährt dadurch den Stoffwechsel zurück.

Wie kann man es umgehen?

Du nimmst deshalb nichts ab, weil dein Körper aufgrund des “Notfallsprogramms” den Stoffwechsel zurückfährt. Außerdem werden deine Füße und Hände kälter, später können auch Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme auftreten.

Wenn du mehr als zwei Kilo Fett verbrennen möchtest, musst du den Hungermodus umgehen. Die meisten Diäten enden leider im Hungermodus.

Um dauerhaft abnehmen zu können, musst du diesen Modus umgehen. Dein Organismus darf sich zu keinem Zeitpunkt gezwungen fühlen in den Hungermodus zu schalten.

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