Experten prognostizieren starke Grippewelle für den Winter

Experten prognostizieren starke Grippewelle für den Winter

In jedem Jahr warnen Experten davor, dass im Winter eine starke Grippewelle ausbrechen könnte. Nur die wenigsten nehmen diese Warnung jedoch ernst. Und genau dies ist der Fehler, denn die Grippe wird viel zu oft unterschätzt. Tatsächlich fordert sie pro Jahr bis zu 8.000 Todesopfer in Deutschland. Schützen kann nur eine Impfung.

Gefährlichkeit der Grippe darf nicht unterschätzt werden

Die Ärzte begründen ihre Annahme damit, dass es in Australien bislang doppelt so viele Krankheits- und Todesfälle sowie Einweisungen in das Krankenhaus gegeben habe wie in den vergangenen Jahren. In Australien ist nämlich gerade Grippezeit. Trotz der großen Entfernung lassen sich die Daten auf Deutschland übertragen, da die letzten zwei Winter vergleichsweise mild ausfielen und wenige Menschen erkrankten. Aus diesen Gründen seien weite Teile der Bevölkerung nicht gegen die Seuche immunisiert.

Für einige Menschen kann dies gefährlich werden, was die Zahlen zu den jährlichen Todesopfern beweisen. Hierzulande sterben pro Jahr noch immer durchschnittlich 5.000 bis 8.000 Personen an der Grippe. Wie das Beispiel des Winters 1995/1996 zeigt, können es jedoch auch deutlich mehr Todesfälle sein: Jener ungewöhnlich heftigen Grippewelle fielen 30.000 Menschen zum Opfer – und diese Zahl gilt allein für Deutschland! Mit einem einzigen Pikser können Sie Ihr individuelles Risiko senken. Stärken Sie zudem Ihr Immunsystem (mehr dazu in diesem Beitrag)!

Wer sollte sich impfen lassen?

Auch die mangelnde Impfbereitschaft der Deutschen kann dafür verantwortlich sein, dass die Grippewelle in diesem Winter stärker ausfällt. Wer zu den Risikogruppen gehört, sollte sich so bald wie möglich, unbedingt aber noch im Herbst, gegen die Influenza impfen lassen. Alle übrigen Bürger sollten abwägen, ob sie das Angebot einer Impfung in Anspruch nehmen möchten oder nicht. Zu den Risikogruppen gehören folgende Personen:

  • alte und kranke Menschen
  • medizinisches Personal
  • Frauen im letzten Schwangerschaftsdrittel. Bei ihnen ist die Gefahr besonders hoch, an Grippe zu erkranken. Zudem profitieren auch die Kinder von der Impfung: Sie erkranken während des ersten Lebensjahres seltener, und außerdem werden weniger Kinder tot geboren.
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